Burgen - Schlösser - Ruinen Münsterland und Niederrhein in NRW
BURGEN u. SCHLÖSSER
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Xanten am Niederrhein

Wasserschloss Raesfeld (Klick für Video)

Eines der eindrucksvollsten Wasserschlösser des Münsterlandes. Etwa einen Kilometer von Raesfeld entfernt, eingebettet in der Landschaft, bestehend aus Freiheit, Vorburg, Kapelle, Oberburg und Tiergarten. Die Geschichte der Anlage reicht bis in die Anfänge des 12. Jahrhunderts zurück. Ende des 16. Jahrhunderts kam die Ritterburg der Herren von Raesfeld in den Besitz derer von Velen. Mitte des 17. Jahrhunderts ließ der Reichsgraf Alexander II von Velen die Burg zum Residenzschloss im Stil der Renaissance ausbauen. In der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts starb das Geschlecht derer von Velen zu Raesfeld aus; das Schloss wurde nur noch unregelmäßig bewohnt und verfiel allmählich. Zu Anfang des 19. Jahrhunderts wurden Teile der Anlage abgerissen oder bis ins 20. Jahrhundert als landwirtschaftlicher Gutshof genutzt. Nach dem Zweiten Weltkrieg ließen es die Handwerkskammern des Landes NRW als neue Besitzer restaurieren. Heute ist das Schloss Sitz der Fort- und Weiterbildungseinrichtung der Handwerkskammern und wird für kulturelle Veranstaltungen und als Restaurant genutzt. Seit 2007 können sich hier heiratswillige Paare das Ja-Wort geben. Text aus Wikipedia 2   

Wasserschloss Lembeck  (Klick für Video)

Umgeben von Wäldern, Wiesen und offenen Feldern des Naturparks Hohe Mark liegt das Wasserschloss Lembeck. Nähert man sich dem Schloss über die 200 Meter lange Allee, so blickt man durch die gesamte Schlossanlage hindurch. 1177 wurden die Herren von Lembeck erstmalig als Ministerialen des Bischofs von Münster genannt. Im 13. Jahrhundert müsste ihre Burg entstanden sein. 1526 fiel Lembeck an die Grafen von Westerholt und später, 1708, an die Grafen von Merveldt und befindet sich bist heute in deren Besitz. Um 1700 wurde das heutige Schloss für Dietrich Konrad Adolf von Westerholt gebaut. Die Vor- und Hauptburg sind in einem Teich, etwa 200x160m, errichtet. Diese vollendete Konzeption ist in Westfalen einmalig. Bei einem Brand 1887 verlor die Vorburg ihren Nordflügel. Die schlichte Form wird durch den zweigeschossigen Torturm unterbrochen. Dazu betonen zwei Ecktürme das Bild. . Das zweigeschossige Herrenhaus besteht aus zwei rechteckig zusammen führende Flügelbauten. An der Seite gegenüber der Vorburg sind betont sichtbar zwei quadratische Ecktürme. Auf der Rückseite gibt es am nördlichen Flügelbau den 1851 erneuerten Kapellenturm. Er erinnert an den mittelalterlichen Bauteil des Schlosses.. Das Haupthaus beinhaltet ein Schlossmuseum mit großartigen Einrichtungen des Schlosses wie Festsaal, das Vestibül des Treppenhauses. Leider war mir, mit meiner Filmausrüstung, das Betreten dieser Räume verwehrt. Im 2. Weltkrieg erlitt das Haus durch Bomben und Vandalismus der Besatzer Schaden. Maria-Josefa Freifrau von Twickel, geb. Gräfin Merveldt und ihr Gatte Johannes öffneten ihr Haus nach Reparatur der Kriegsschäden Anfang der 1950er Jahren der Öffentlichkeit. Text aus Wikipedia 3   

Burg Gemen  (Klick für Video)

Burg Gemen ist ein mehr als 900 Jahre altes, deutsches Wasserschloss in Gemen, einem Stadtteil von Borken in NRW. Die Burg steht in der westfälischen Parklandschaft im früheren Sumpfgebiet der Bocholter Aa.  Auch wenn der Name anderes vermuten lässt, handelt es sich bei der Anlage heute um ein Schloss. Seine frühere Schlossfreiheit gab dem heutigen Borkener Stadtteil Gemen in NRW seinen Namen. Das Schloss entstand aus dem allmählichen Umbau einer mehr als 900 Jahre alten Wasserburg, die von den Edelherren von Gemen, einem der einflussreichsten westfälischen Adelsgeschlechter seiner Zeit, erbaut wurde. Es steht auf zwei Inseln, die von einem weitreichenden Gräftensystem umflossen werden. Die Burg war Mittelpunkt der Herrschaft Gemen. Baugeschichte. Es kann angenommen werden, dass die Burg Gemen im 9. oder 10. Jahrhundert als Motte (Burg) errichtet wurde. Eine erste urkundliche Erwähnung findet sie aber erst im Jahr 1274. Die heutige Schlossanlage ist eine Nachfolgerin dieser ersten Burg, deren Baugeschichte sich im Wesentlichen in fünf Abschnitte gliedert. Mitte der 13. Jahrhunderts war die Burg unter Goswin von Gemen zu einer Ringburg ausgebaut worden Vermutlich im 14. Jahrhundert wurde die Ausdehnung der Hauptburg durch die Errichtung einer neuen Ringmauer fast verdoppelt und erhielt somit einen polygonalen Grundriss. Unter Heinrich III. erhielt die Burg Gemen ihre heutige Größe. Bis 1411 ließ er im Westen einen dreigeschossigen Palast mit großem Saal und Gewölbekeller errichten und stockte den Ballturm (den ehemaligen Bergfried) auf vier Geschosse auf. Auch die Erbauung des sogenannten Batterie- oder Kapellenturms aus Backsteinen geht auf ihn zurück. Nach einigen geringfügigen Baumaßnahmen im 16. Jahrhundert, wie zum Beispiel dem Bau eines Uhrenturms im Hof (wohl 1571), erhielt die Anlage unter Hermann-Otto II. von Limburg-Styrum um 1700  im Wesentlichen ihr heutiges Erscheinungsbild als Schloss. Heute. Auf Initiative des damaligen Bischofs von Münster Clemens August Graf von Galen wurde das Schloss 1946 an das Bistum Münster verpachtet, und wird seitdem als dessen Jugendbildungsstätte genutzt. Die sogenannte „Jugendburg Gemen“ ist weit über die Grenzen Nordrhein-Westfalens bekannt und mit über 200 Betten und mehr als 20 Seminarräumen eine der fünf größten Einrichtungen dieser Art in Deutschland. Betreut wird sie in Vertretung der Kirche durch den Kaplan des Schlosses. Neben vielen Kursen unterschiedlichster Träger finden dort vor allem „Tage religiöser Orientierung“ unter der Betreuung eines Pädagogik-Teams statt. Ja es ist eine Jugendburg. Im inneren Burgbereich wird der „normale“ Besucher von etwas „burgfremder“ Musik beschallt. Doch wir Filmer können diese „Fremdgeräusche“ im Schnittprogramm ausblenden,  Text aus Wikipedia 4  

Wasserburg Anholt  (Klick für Video)

Die Wasserburg Anholt war namensgebend für die ehemalige Stadt Anholt, heute ein Stadtteil von Isselburg in NRW. Die Anlage ist eines der größten Wasserschlösser des Münsterlandes und befindet sich an der Grenze zum Niederrhein. Ihre Ursprünge liegen in einem Wehrbau aus dem 12. Jahrhundert zur Sicherung des Besitzes der Diözese Utrecht. Im Frühjahr 1945 waren Anholt und die Burg Anholt durch Kampfhandlungen des Zweiten Weltkriegs stark zerstört worden. Die Burganlage war zu 70 Prozent beschädigt. Der damalige Burgherr, Nickolaus Leopold Fürst zu Salm-Salm, begann unmittelbar nach den Zerstörungen mit Maßnahmen zur Rettung der Burg. Da er erkannt hatte, dass für die Erhaltung der Burganlage und ihrer Schätze eine neue wirtschaftliche Grundlage gefunden werden musste, bezog er die Burg frühzeitig in die Überlegungen zur Entwicklung des Einkaufs- und Ausflugsverkehrs in Anholt mit ein. Nach der Wiederherstellung der Burg Anholt konnte sie wieder von der fürstlichen Familie bewohnt werden. Zugleich wurden viele Teile der Anlage der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Neben einem Museum können auch die Parkanlagen entgeltlich besichtigt werden. Daneben beherbergt die Burg ein Hotel mit Restaurant und einen Golfclub. Text aus Wikipedia 5   

Schloss Nordkirchen  (Klick für Video)

Das heutige Schloss ist der Nachfolgebau einer Wasserburg des 16. Jahrhunderts der Herren von Morrien. Es wurde von 1703 bis 1734 in mehreren Bauetappen vom Fürstbischof Friedrich Christian von Plettenberg-Lenhausen begonnen und schließlich von seinem Neffen, dem Premierminister Ferdinand von Plettenberg vollendet. Das Schloss gelangte 1833 an den Grafen von Esterházy, dessen Familie es 1903 an den Herzog Engelbert Maria von Arenberg veräußerte. In den Jahren um 1909 / 1914 wurde das Schloss auf seinen heutigen Umfang erweitert. Das Schloss wurde 1959 an das Land NRW verkauft, in späteren Jahren auch die benachbarte Oranienburg und der Schlosspark, zuletzt im Jahre 2004 auch das südlich angrenzende Waldgebiet Tiergarten zusammen mit insgesamt über 1.000 Hektar umliegender Wälder. Schloss Nordkirchen beherbergt seit 1951 die Fachhochschule für Finanzen Nordrhein-Westfalen. Die Architektur Die Architekten des Gebäudekomplexes waren Gottfried Laurenz Pictorius, ab 1706 Peter Pictorius der Jüngere und ab 1724 Johann Conrad Schlaun. Der Mittelpunkt des Schlosses ist das Hauptgebäude, das Corps de Logis, von dem aus sich die niedrigeren Flügelbauten, die unter anderem die Schlosskapelle enthalten, fortentwickeln und U-förmig den Ehrenhof umschließen. Der gesamte Baukomplex ist im höchsten Maße symmetrisch und in dieser Form ein klassisches Beispiel einer komplett erhaltenen Barockanlage, wenngleich im frühen 20. Jahrhundert umfangreich ergänzt. Text aus Wikipedia 6    

Burg Vischering  (Klick für Video)

Burg Vischering erbaute im Jahre 1271 Bischof Gerhard von der Mark. Sie wurde danach Stammsitz der Droste zu Vischering, eines der bedeutendsten Geschlechter des westfälischen Landadels, Erbdrosten des Fürstbischofs von Münster. Durch den Einbau zahlreicher Fenster und eines Erkers aus der Zeit der Renaissance verlor die Anlage ihre Funktion als Burg, nicht jedoch ihr Aussehen, denn man behielt aus Gründen der Repräsentation Zugbrücken, Torbauten und Gräften bei. Gegliedert ist die Burg in eine Vorburg für die Wirtschaftsgebäude und eine Hauptburg als dem eigentlichen Kern der gesamten Anlage. Zwischen den Teilen der Burg und um die Burg herum erstrecken sich wassergefüllte Gräften, die von der Stever gespeist werden. Die Hauptburg ist von einer Ringmauer umgeben, die auch die Gebäude in ihrem  Inneren integriert. Vom Bergfried, der mit dem Umbau im Zeitalter der Renaissance abgerissen wurde, wird noch im Teilungsvertrag von 1414 zwischen Heidenreich und Johan Droste berichtet. Demnach erhält Heidenreich den Borchvrede als Erbe. Heute erinnert nur noch ein gepflasterten Kreis in der Mitte des Innenhofes an ihn. Die Burg erbaute im Jahre 1271 Bischof Gerhard von der Mark. Sie wurde danach Stammsitz der Droste zu Vischering, eines der bedeutendsten Geschlechter des westfälischen Landadels, Erbdrosten des Fürstbischofs von Münster. Sie diente bis 1521 als reines Verteidigungsbauwerk. Im selben Jahr brannte die Burg nieder und wurde auf den alten Fundamenten wieder aufgebaut. Durch den Einbau zahlreicher Fenster und eines Erkers aus der Zeit der Renaissance verlor die Anlage ihre Funktion als Burg, nicht jedoch ihr Aussehen, denn man behielt aus Gründen der Repräsentation Zugbrücken, Torbauten und Gräften bei. Im Inneren wurde die Burg dagegen vollständig umgebaut und damit für den damaligen Eigentümer wohnlich gestaltet. Diesem Umstand ist es zu verdanken, dass Burg Vischering heute noch als Kulturzentrum des Kreises Coesfeld genutzt werden kann. Text aus Wikipedia  

Schloss Westerwinkel  (Klick für Video)

Burg Westerwinkel (heute Schloss) wechselte mehrfach den Besitzer. Bis 1430 waren die Herren von Ascheberg Inhaber der Burg. Um 1430 wurde dann Hermann

von Merveldt von den Grafen von Limburg mit dem Besitz Westerwinkel belehnt. Familie von Merveldt gehört zum westfälischen Uradel. Sie stammt von Burg

Merfeld, die nordwestlich von Dülmen liegt, wo sie seit 1251 urkundlich belegt ist. Der neue Besitzer der Burg hörte auf den Namen Hermann von Merveldt (1399

– 1450), Marschall des Fürstbischofs von Münster und Droste des Amtes Stromberg. Als die Familie in finanzielle Engpässe geriet, wechselte der Besitz kurzzeitig

wieder an die Familie von Ascheberg. Hermanns Neffe kaufte ihn jedoch im Jahre 1498 wieder zurück. 1515 musste die Familie Westerwinkel erneut verkaufen. So

ging er an die Raesfeld zu Ostendorf über, und dann über den Grafen von Limburg an die Diepenbrock zu Lake (1523). Als Dirk von Merveldt eine wichtige Rolle

bei der Eroberung Münsters aus den Händen der Wiedertäufer spielte und selbst den Täuferkönig Jan van Leyden gefangen nahm, ging es mit den Merveldts

finanziell wieder aufwärts – die Kriegsbeute war reichlich. Mit ihrer Hilfe baute Dirk von Merveldt in Wolbeck ein Meisterwerk der Renaissance – den Drostenhof.

Im Jahre 1555 ehelichte er die Erbtochter der Familie von Diepenbrock, Ursula von Diepenbrock zu Westerwinkel. Auf diese Weise gelangten die Merveldts 1567

durch Erbteilung wieder in den Besitz von Westerwinkel, der ihnen bis heute geblieben ist.

Diese jüngere Linie derer von Merveldt konnte ihren Grundbesitz bedeutend erweitern: Als weiterer bedeutender Vertreter der Familie ist Dietrich Hermann von Merveldt zu nennen (1598 – 1658). Er war Droste zu Wolbeck, Geheimer Rat, Oberstmarschall und Kanzler. Im Jahre 1625 kaufte er die Burg Geinegge in Bockum- Hövel und 1855 das Haus Beckedorf, mit dem die Familie das Patronatsrecht über die Pfarre Bockum erlangte. Das heutige Schloss Westerwinkel hat mit der ursprünglichen Burganlage nichts mehr gemeinsam. Die Gebäude der Vorburg wurden zwischen 1663 und 1668 errichtet. Vier Jahre nach Baubeginn trat rechtlich gesehen eine entscheidende Wende ein. Bis zu diesem Zeitpunkt war Westerwinkel noch ein Lehensgut gewesen. 1667 gelang es jedoch, es durch Zahlung einer Geldsumme aus dem Hohenlimburger Lehnsverhältnis herauszulösen. Westerwinkel wurde auf diese Weise persönliches Eigentum der Familie von Merveldt. Nur ein Jahr später, am 17. Februar 1668, wurde Theodor Hermann von Merveldt (1624 – 1696) von Kaiser Leopold I. in den erblichen Reichsfreiherrenstand erhoben. Diese Standeserhöhung zog ein gehobenes Repräsentationsbedürfnis nach sich. Die Anlage wurde also insgesamt großzügiger und weitläufiger angelegt. Dies bedingt die Tatsache, dass Schloss Westerwinkel eines der frühesten Barockschlösser Westfalens ist. Der gesellschaftliche Aufstieg der Familie war damit noch nicht beendet. Am 20.Dezember 1726 wurden die Reichsfreiherren von Kaiser Karl VI. in den erblichen Reichsgrafenstand erhoben. Ab 1840 wurde den Merveldts die Erbmarschallswürde des Fürstbistums Münster verliehen, was durch das Aussterben der Plettenbergs bedingt war. Die Grafen von Merveldt haben an Schloss Westerwinkel keine Umbauten vorgenommen. Aus diesem Grunde zeigen die Gebäude seit dem 17. Jahrhundert keine Veränderungen und entsprechen seitdem dem jetzigen Zustand, allerdings mit einer gewichtigen Einschränkung: Einer der Flügel, aus denen die Gebäude bestehen, ist inzwischen einem Brand zum Opfer gefallen und verschwunden. Text aus Wikipedia 8     

Wasserschloss Egelborg  (Klick für Video)

Das Rohmaterial des folgenden Videos, Format (4K) 3840 x 2160/25p/Bitrate 100Mb/s, wurde mit der Panasonic Lumix FZ2000 gefilmt. Anschließende Bearbeitung erfolgte mit der Software Magix Video Pro X9. Um die volle 4K Qualität zu genießen wird ein entsprechender Monitor benötigt sowie ein Internet Explorer wie Google Chrome oder Modzilla Firefox. Die Explorer von Microsoft werden von Youtube nicht unterstützt. Es gilt zurzeit für 4K (bis 1440p geht es). Egelborg ist ein denkmalgeschütztes Wasserschloss im Beikelort 95 in Legden, einer Gemeinde im nordrhein-westfälischen Kreis Borken. Die Anlage befindet sich etwa einen Kilometer westlich vom Stadtzentrum Legten entfernt. Sie wurde 1389 erstmals urkundlich erwähnt. Ursprünglich befand sich die Anlage auf zwei Inseln. Heute stehen die Vorburg und das Haupthaus, von zwei Graften umgeben, auf einem gemeinsamen Grundstück. Die Anlage war vom 14. bis 17. Jahrhundert im Besitz der Herren von Billerbeck. Danach ging sie an die Freiherren von Oer, die sie bis heute besitzen. Das älteste noch bestehende Gebäude ist der Nordflügel. Er wurde 1559 mit einem achteckigen Treppenturm im Stil der niederländischen Renaissance gebaut. Ein alter Westflügel wurde 1710 abgebrochen und bis 1713 durch den bis heute bestehenden, barocken Bau ersetzt. Die Mittelachse ist durch einen Risalit und einen Dachreiter betont. Zum Portal führt eine geschwungene, doppelläufige Freitreppe. Die ursprüngliche Symmetrie ging durch die spätere Erweiterung durch zwei Fensterachsen verloren. Der heute noch vorhandene Fachwerkbau wurde 1767 errichtet. Diese Wagenremise ist möglicherweise aus dem Abrissmaterial einer Ziegelei gebaut worden, zu jener Zeit war die Wiederverwendung von Baumaterial üblich. So sind auch die Torpfeiler aus Backstein, jeweils mit wappentragenden Löwen geschmückt, aus der Barockzeit. Die Löwen zeigen die Wappen der Familien von der Recke und von Oer. Das noch erhaltene Wohn- und Stallgebäude südlich der Gräfte wurde 1832 errichtet. Die gesamte Vorburg wurde 1866 im Stile der Neugotik erneuert. Ein zum Teil doppelstöckiger Stallanbau kam 1901 hinzu. Die nördlich der Schlossanlage stehende Mühle wurde 1907 erneuert, sie reguliert noch heute den Wasserstand der Gräften. Text aus Wikipedia 9     

Burg Hülshoff  (Klick für Video)

Baubeschreibung. Burg Hülshoff stellt sich bis heute als geschlossene Renaissanceanlage dar, deren hohe Dreistaffelgiebel schmucklos gehalten sind. Auf dem First der Hauptburg befindet sich ein Dachreiter mit einer Sturmglocke, mit der weithin hörbar Alarm geschlagen werden konnte. Die Wasserburg steht auf zwei Inseln, die durch eine Brücke verbunden sind. Im 17. und 18. Jahrhundert wurde die Anlage in Formen des Barock erneuert, umgebaut und erweitert, wobei der Baumberger Sandstein zusammen mit Ziegelmauerwerk zum Einsatz kamen. Der 1628 errichtete Gärtnersturm zeigt seit dem 19. Jahrhundert ein – ursprünglich an anderer Stelle angebrachtes – Reiterrelief, das Heinrich I. von Droste-Hülshoff (1500–1570) darstellt, der bei der Eroberung der Stadt Münster von den Täufern beteiligt war. Über dem Eingang der Hauptburg befindet sich das Doppelwappen Droste zu Hülshoff-Travelmann des Münsteraner Bürgermeisters Bernhard II. von Droste zu Hülshoff, das ursprünglich einen von Heinrich I. gebauten, im 18. Jahrhundert abgerissenen, Erker zierte. Heutige Nutzung Burg Hülshoff und ihr Park sind gegen Eintrittsgeld zu besichtigen. Es gibt Führungen durch die Innenräume, die v.a. an die Dichterin Annette von Droste-Hülshoff erinnern. Der Burgkeller und im Sommer der Hof werden durch das Burgrestaurant bewirtschaftet. Burg Hülshoff ist zudem für ihre große und gepflegte Parkanlage bekannt. Neben einer Vielzahl von Rhododendronbüschen, die im Mai erblühen, locken insbesondere im Sommer blühende Hortensien direkt hinter dem Haupteingang viele Besucher an. Der landschaftlich gestaltete Park unterteilt sich in verschiedene Teilbereiche. Im Wald befindet sich ein kleines Teehaus. Im Mai findet auf dem Parkgelände alljährlich das Festival „Gartenträume“ statt, im November das Festival „Winterträume“. Burg Hülshoff mit Inventar und den verbliebenen Ländereien wurde von ihrer letzten Eigentümerin, Jutta Freifrau von Droste zu Hülshoff 2012 in die Annette von Droste zu Hülshoff-Stiftung eingebracht. Im Jahr 2014 wurden für eine Summe von rund 2,5 Mio. Euro umfangreiche Sanierungsmaßnahmen durchgeführt, nachdem man festgestellt hatte, dass der aus dem Jahr 1417 stammende Dachstuhl akut einsturzgefährdet war. Begleitend zur Dachstuhlerneuerung wurde das Haupthaus neu eingedeckt. Die Kapelle wurde originalgetreu mit neuen Schieferschindeln versehen und ihre Fenster wurden neu eingefasst. Die Burg Hülshoff ist Station der 100-Schlösser-Route. Der Radweg verbindet auf vier Rundkursen die Schlösser im Münsterland. Text aus Wikipedia 10    Wasserschloss Ahaus  (Klick für Video) Schloss Ahaus ist ein ehemaliges Residenzschloss der Fürstbischöfe von Münster in Ahaus im westlichen Münsterland. Das Wasserschloss liegt direkt in der Innenstadt, angrenzend befindet sich die neue Fußgängerzone von Ahaus mit dem Marktplatz sowie der Tourist-Information. Die zu Beginn des 11. Jahrhunderts errichtete Burg fiel von den Edelherrn von Ahaus 1406 an den Fürstbischof von Münster, Otto IV. von Hoya. Am 4. Oktober 1650 besuchte Fürstbischof von Münster Christoph Bernhard von Galen Ahaus. Auf seine Veranlassung wurde 1653 die erste deutsche Fayence-Manufaktur in Ahaus gegründet, aber bereits 1657 wieder geschlossen. 1688 wurde die alte Burg auf Weisung des Fürstbischofs Friedrich Christian von Plettenberg abgerissen. Der Neubau in Form eines barocken Wasserschlosses erfolgte nach den Plänen des Ambrosius von Oelde und wurde 1690 fertiggestellt. Die Gesamtanlage inklusive Schlosspark wurde erst 1718 fertiggestellt.[1] Bei Abschluss der Arbeiten hatte der Neubau etwa 100.000 Taler gekostet.[2] Nach Zerstörungen im Siebenjährigen Krieg ergänzte Johann Conrad Schlaun 1765 bis 1767 in der Gartenfront einen Mittelrisalit mit großer, doppelläufiger Freitreppe. Das Schloss diente den Fürstbischöfen von Münster als Sommerresidenz. Im Schloss Ahaus starben die Fürstbischöfe Johann IV. von Osnabrück, Christoph Bernhard von Galen und Franz Arnold von Wolff-Metternich zur Gracht. Durch den Reichsdeputationshauptschluss 1803 gelangte das Schloss an die Fürsten Salm-Salm und Salm-Kyrburg. Als Regent im Fürstentum Salm residierte dort Prinz Moritz zu Salm-Kyrburg, später vorübergehend Friedrich IV. zu Salm-Kyrburg, sein Neffe. 1819 errichtete Hermann Oldenkott im Nordflügel des Schlosses eine Tabakfabrik. Im Jahr 1829 erwarb das Unternehmen das Barockschloss vom Fürsten Salm-Kyrburg. Es diente bis 1929 als Produktionsstätte und bis zur völligen Zerstörung durch einen Bombenangriff im März 1945 der Familie Oldenkott als Wohnstätte. Nach dem Krieg erwarb der Kreis Ahaus auf Betreiben des Landrats Felix Sümmermann die Ruine und begann mit dem Wiederaufbau, der bereits 1952 größtenteils abgeschlossen war, so dass die Kreisberufsschule Ahaus ins Schloss einziehen konnte. Eugen Senge-Platten erhielt den Auftrag, das Gebäude mit Kunstwerken auszustatten. Der Schlossparkpark ging in das Eigentum der Stadt Ahaus über. Heute ist das Schloss Sitz der Technischen Akademie Ahaus und beherbergt zudem das Torhaus- und das Schulmuseum. Text aus Wikipedia Wasserschloss Gartrop  (Klick für Video) 1828 begann Freiherr Mauritz Carl von Nagell mit erneuten umfassenden Veränderungen an der Schlossanlage. Der Graben zwischen dem Herrenhaus und der östlich davon gelegenen Vorburg wurde zugeschüttet und seine Zugbrücke abgebrochen. Gleichzeitig erhielt das Portal des Herrenhauses eine Freitreppe aus Baumberger Sandstein. Nach Plänen Maximilian Friedrich Weyhes wurde im gleichen Jahr außerdem mit der Gestaltung des heutigen Schlossparks im englischen Landschaftsstil begonnen. Weyhe bezog in seinen Entwurf bisherige Schlossgräben und die barocke Allee mit ein. Ab 1829 erfuhr das Innere des Herrenhauses einen erneuten Umbau mitsamt einer Umstrukturierung. Dabei wurden Personaltreppen und -gänge eingebaut sowie Bäder und Toiletten installiert. Personal- und Gästezimmer wurden ins Dachgeschoss verlegt, und die meisten Decken des Obergeschosses erhielten eine Abhängung mit Stuckdecken im Stil des Biedermeier, ebenso wie die Fenster vergrößert wurden. Nachdem die Wirtschaftsgebäude 1836 in nördliche Richtung verlegt worden waren, folgte noch im gleichen Jahr ein Umbau der Schlosskapelle in neugotischer Form. Restaurierungen Von 1993 bis 1998 ließ der neue Schlossbesitzer Dieter Thumulla erste Restaurierungsarbeiten durchführen. Durch den Umbau des gotischen Kellergewölbes im 17. Jahrhundert, hatte die Statik des Gebäudes stark gelitten. Thumulla ließ die eingestürzten und gefährdeten Gewölbe neu aufbauen und abstützen. Außerdem wurden die maroden Wasser- und Heizungsleitungen des Schlossgebäudes erneuert. Doch das Anwesen wurde nicht bewirtschaftet, so dass der Schlosspark zusehends verwilderte. Nach 1998 verfiel das Schloss während der langen Suche nach einem Käufer immer mehr, ehe sich ab Februar 2005 wieder neue Erhaltungsmaßnahmen anschlossen. Nachdem im Frühjahr 2005 ein Landgasthof auf dem Schlossgelände eröffnet hatte, schlossen sich die Restaurierungen von Schlosskapelle (bis Sommer 2007) und Herrenhaus (bis Herbst 2007) an. Die Kapelle steht seitdem für Gottesdienste und Hochzeiten zur Verfügung, während das vierflügelige Herrenhaus als Veranstaltungsort dienen soll. Text aus Wikipedia  

Schloss Ringenberg (Klick für Video)

Geschichte Die erste urkundliche Erwähnung der um 1220 erbauten Burg Ringenberg stammt aus dem Jahr 1229. Erbaut wurde es als Wasserburg im sumpfigen Morast der Isselniederung durch die "Herren von Dingden". Als diese ihren festen Wohnsitz in Ringenberg nahmen, nannten sie sich fortan "Herren von Ringenberg". Da die Burg im Grenzbereich der Herrschaftsgebiete des Erzbistums Köln, des Bistums Münster und der Grafschaft Kleve lag, war es eine begehrte Grenzfeste. Das Interesse der rivalisierenden Landesherren machten sich die Herren von Ringenberg zunutze und überließen die Burg nach bestem persönlichen Nutzen wechselweise allen drei Rivalen. Von 1350 bis 1620 war Burg Ringenberg Verwaltungs- und Wehrburg der Grafen/Herzöge von Kleve. Mitte des 15. Jahrhunderts fanden erhebliche Umbauten statt, die auch die Wehrhaftigkeit der Burg erhöhten. Zerstörung und Wiederaufbau Dennoch wurde die Burg im 30-jährigen Krieg wechselweise von den Spaniern und den Niederländern besetzt und war in den Pestjahren 1637 und 1638 bereits zerstört. Es ist nicht bekannt, wer die Burg zerstörte. 1648 erhielt Freiherr Alexander von Spaen das Anwesen als Anerkennung seiner Dienste für den Kurfürsten von Brandenburg als Lehen. Um 1650 ließ er sie als Wasserschloss im Stil des Niederländischen Barock wiederaufbauen. Die Wetterfahne gibt das Jahr 1661 als Fertigstellungsdatum an. Längst hat das ehemalige Wasserschloss zum wiederholten Male den Besitzer gewechselt, als es zum Ende des 2. Weltkrieges erhebliche Zerstörungen erlitt. Dem letzten Eigentümer, Maximilian von Plettenberg, war es nicht möglich, das Schloss vollständig und aus eigener Kraft wiederherzustellen. Ostflügel und Mitteltrakt wurden deshalb verpachtet. 1989 ging das Schloss ins Eigentum der Stadt Hamminkeln über, die es in den folgenden Jahren mit hohem finanziellen und technischen Aufwand unter den strengen Maßgaben des Denkmalschutzes sanieren und restaurieren ließ. Dabei wurden auch archäologische Grabungen durchgeführt, die einiges Licht ins Dunkel der Vergangenheit und einige interessante Fundstücke ans Tageslicht brachten. Eine kleine Ausstellung der Fundstücke und der Grabungsergebnisse befindet sich im Kellergewölbe. Text aus Wikipedia

Schloss Oberhausen/ Burg Vondern  (Klick für Video)

Schloss Oberhausen gab dem 1846 in der Nähe erbauten und 1847 eröffneten Bahnhof und damit der späteren Stadt Oberhausen den Namen. Im Mittelalter und der frühen Neuzeit lebten auf dem Gebiet des heutigen Oberhausen nur wenige hundert Menschen. Die Bevölkerungszahl wuchs sehr langsam und ging wegen der zahlreichen Kriege, Seuchen und Hungersnöte immer wieder zurück. Etwas Geschichte zum Schloss. Das Schloss Oberhausen geht auf den befestigten Rittersitz „Oberhaus“ zurück, der vermutlich im späten 12. oder frühen 13. Jahrhundert gegründet wurde. Wilhelm Joseph Sonnen geht in seinem Aufsatz davon aus, dass das Anwesen von einem der damaligen Vögte von Essen und Werden aus dem Haus der Grafen von Berg und von der Mark erbaut wurde. Es lag an einer Furt etwa 200 Meter emscheraufwärts vom heutigen Standort entfernt und sicherte den dortigen, sehr wichtigen Emscherübergang. Die damalige Anlage war vollständig von einem breiten Wassergraben umgeben, der von der Emscher gespeist wurde. Ihre Gebäude nahmen sich sehr bescheiden aus und waren in Fachwerkbauweise errichtet. Das Haupthaus war von der Vorburg durch einen zweiten Wassergraben getrennt, über den eine Brücke führte. Burg Vondern ist eine zweiteilige Anlage, bestehend aus einem Herrenhaus und einer zweiflügeligen Vorburg im Südwesten. Die Anlage war früher eine von einem ausgedehnten Gräftensystem umgebene Wasserburg, deren Haupthaus auf einer eigenen Insel stand. Die Wassergräben sind heutzutage jedoch allesamt verlandet. Einige noch ansatzweise erkennbare Überreste einer Wallanlage lassen darauf schließen, dass die Burg in früheren Zeiten komplett von einer solchen umschlossen war. Die Burg Vondern steht im Oberhausener Stadtbezirk Osterfeld. Sie war ein Lehen der Grafen und Herzöge von Kleve und wurde im 13. Jahrhundert erstmals urkundlich erwähnt. Heute im Besitz der Stadt Oberhausen, kümmert sich seit 1982 der Förderverein Burg Vondern um die Erhaltung der historischen Gebäude, die 1987 unter Denkmalschutz gestellt wurden. Der Name der Anlage rührt von dem mittelhochdeutschen Ausdruck „vonder“ (auch „funder“), der einen schmalen Steg über einen Wasserlauf beschreibt. Burg Vondern ist eine zweiteilige Anlage, bestehend aus einem Herrenhaus und einer zweiflügeligen Vorburg im Südwesten. Die Anlage war früher eine von einem ausgedehnten Gräftensystem umgebene Wasserburg, deren Haupthaus auf einer eigenen Insel stand. Die Wassergräben sind heutzutage jedoch allesamt verlandet. Einige noch ansatzweise erkennbare Überreste einer Wallanlage lassen darauf schließen, dass die Burg in früheren Zeiten komplett von einer solchen umschlossen war. Text aus Wikipedia

Burg Winnenthal  (Klick für Video)

Die Burg Winnenthal ist die älteste Wasserburg des Nieder- rheins. Sie wurde Ende des 14. Jahrhunderts als Grafengut und Witwensitz von Herzog Adolf I. von Kleve erbaut. Im Jahr 1822 wurde der Burg ein Hof vorgelagert und der Torturm errichtet. Das Haus Winnenthal besteht aus einer Vorburg, einem drei- flügeligen Komplex von neuzeitlichen Ökonomiegebäuden sowie dem Herrenhaus. Der Wassergraben, der die Anlage einst allseitig umgab, ist heute nur noch an der Nordwest-Seite erhalten. Herrenhaus Das heutige Herrenhaus ist eigentlich nur der verbliebenen Nordost-Flügel der einstigen Kernburg. An seiner Nordecke steht ein mächtiger Vierecksturm mit drei Geschossen, die von einem pfannengedeckten Pyramidendach abgeschlossen sind. Im Inneren der Hauptburg war aus kunsthistorischer Sicht besonders der Hauptsaal im Nordwest-Flügel erwähnenswert. Bis zu seiner  Zerstörung 1945 besaß er eine üppig dekorierte Stuckdecke mit großen, weiblichen Tragefiguren, Putten und Festons. Vorburg und Wirtschaftshof Die dreiflügelige Vorburg aus Backstein besitzt eine Hufeisenform und öffnet sich nach Nordosten in Richtung der einstigen Kernburg. Die älteste Bausubstanz findet sich in den beiden Rundtürmen an der Süd- und Westecke. Ihr heutiges Aussehen erhielten die Gebäude jedoch erst in jüngster Zeit, als sie für die Nutzung als Seniorenheim umgestaltet wurden. Heute Eine aufwändige Restaurierung und Neugestaltung wurde im Jahre 1996 abgeschlossen. Heute verfügt die Seniorenresidenz über 173 Betten, verteilt auf Einzel- und Doppelzimmer mit komfortabler Ausstattung und ist für Rollstuhlfahrer geeignet. Ich wollte nur eine Burg filmen und habe viele Senioren getroffen und gesprochen. Die Burg ist eine schöne und eindrucksvolle Fassade, doch das Leben sind die Senioren. Text aus Wikipedia

Drei Burgen  (Klick für Video)

Bellinghoven Die Wurzeln der heutigen Schlossanlage sind in einer Motte zu suchen, die wahrscheinlich ein Ableger der Oberhofs in Mehr war. Der künstlich aufgeschüttete Erdhügel samt seinem hölzernen Turm mit Hocheingang war seinerzeit nicht nur von einem Wassergraben umgeben, sondern zusätzlich durch eine Palisade geschützt. Aufgabe der Burg war der Schutz des umliegenden Landes. Nach und nach wurde sie mit Bauten aus Stein erweitert. Im Achtzigjährigen Krieg wurde die Burg 1598 von spanischen Truppen belagert. Nachdem die Burgbesatzung zwei Angriffe hatte abwehren können, eroberten die Spanier die Anlage im dritten Anlauf, plünderten sie und ermordeten alle Bewohner. Die Gebäude brannten dabei zum Teil nieder. Nach Abzug der Spanier ließ der  damalige Burgbesitzer Konrad von Bernsau die wichtigsten Gebäude jedoch schlossartig wieder aufbauen. Nach dem Zweiten Weltkrieg erwarb die Bergwerksgesellschaft Walsum die Anlage. Der dazugehörende Landbesitz wurde als Entschädigung an Landwirte vergeben, die wegen des Bergbaus ihren Hof aufgeben mussten. Das Schloss selbst überließ sie mit ein wenig Landbesitz dem Katholischen Jugendwerk in Duisburg-Hamborn. Dieses gab es 1974 kostenlos an den Verein „Die Brücke“ weiter, der das Gebäude zu einem Heim für gefährdete Jugendliche machte. Dafür wurden von 1974 bis 1976 umfangreiche Renovierungarbeiten sowie Um- und Ausbaumaßnahmen durchgeführt. Dabei wurden mittelalterliche Tonscherben und Knochenreste im Schlosshof gefunden. Seit 1983 betreibt der Caritasverband Oberhausen im Schloss eine heilpädagogische Einrichtung für junge Erwachsene mit seelischer Behinderung. Diersfordt Das Schloss Diersfordt ist ein Wasserschloss im Weseler Stadtteil Diersfordt, das auf eine mittelalterliche Burg der Herren von Wylich zurückgeht und eine fast 700- jährige Geschichte vorweisen kann. Als Lehen der Grafen von der Mark sowie der Herzöge von Kleve befand sich die Anlage nach Aussterben der von Wylich ab 1831 im Besitz der Grafen Stolberg- Wernigerode. Beide Familien bauten sie beständig aus und schließlich zu Schloss im Stil des Spätbarocks um. Durch einen Brand im Jahr 1928 vollkommen zerstört, wurde es ab 1929 stark vereinfacht neu errichtet. Lediglich ein Gebäude der Vorburg blieb bis in die heutige Zeit nahezu unverändert. Das Gründungsdatum der mittelalterlichen Vorgängeranlage des heutigen Schlosses ist nicht bekannt. Ihr Zweck am Rande eines Rheinarms war wahrscheinlich die Sicherung einer dort befindlichen Furt. Im Jahr 1334 wurde das „Haus Dyrsvort“ erstmals urkundlich erwähnt. Wie alle Gebäude auf der Schlossinsel ist das Haupthaus auf einem Pfahlrost aus Eichenpfählen errichtet. Das zweigeschossige Gebäude aus Backstein besitzt einen annähernd L-förmigen Grundriss, der sich aus einem rechteckigen Baukörper mit nahezu quadratischem, flankierendem Eckturm an der Nordost-Ecke ergibt. Während der Turm von einem flachen, pfannengedeckten Pyramidendach abgeschlossen ist, besitzt das übrige Gebäude ein hohes Satteldach, das sich an der Dachform der mittelalterlichen Wirtschaftsgebäude orientiert. Das äußerlich schlichte Haupthaus stammt vom Ende der 1920er Jahre und bezieht teilweise Bauteile eines Vorgängerbaus aus dem 18. Jahrhundert mit ein, so zum Beispiel die Eingangstür mit barocker Hausteinfassung und Oberlicht. Der westlichen Fassade ist eine Terrasse vorgelagert, unter der sich heute noch die Fundamente und Gewölbe der mittelalterlichen Burg befinden. Im Inneren sind in einigen Räumen noch Ausstattungsmerkmale des Barocks erhalten. Boetzelaer Das genaue Gründungsdatum der Burg Boetzelaer ist unbekannt. Im 13. Jahrhundert bestand sie aus einem quadratischen Wohnturm an der Südostecke der Hauptburginsel und einer südlich vorgelagerten, lang gestreckten Vorburg mit Zugang im Osten. In der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts wurde um das Burgareal eine unregelmäßige Ringmauer mit drei Rundtürmen an den Außenecken der Kernburg errichtet. Sie umschloss einen großen Palasbau und den zur gleichen Zeit zum siebengeschossigen Bergfried aufgestockten Wohnturm. Das Burgtor wurde zeitgleich vom Osten an die Südseite verlegt. Während der Belagerung der Anlage durch Klevische Truppen ab 1395 wurde die Burg teilweise zerstört, unter anderem durch Brandschäden. Der Wiederaufbau begann nur kurze Zeit später zu Beginn des 15. Jahrhunderts. Während dieser Arbeiten kamen neue Ausbauten hinzu, sodass die Anlage anschließend die größte Ausdehnung in ihrer Geschichte erfuhr. Um 1560 erfuhr Burg Boetzelaer eine Modernisierung und Umbauten im Stil der Renaissance. So wurde zum Beispiel eine repräsentative Torhalle errichtet. Eine weitere Umgestaltungsmaßnahme betraf den Innenhof der Kernburg, der aufgemottet wurde. Vom Dreißigjährigen Krieg weitestgehend verschont, wurde die Burg im 17. Jahrhundert anschließend im Stil des Barocks weiter verändert. Abbrüche einiger Bauteile öffneten das Haupthaus zu Vorburg hin. An der Südwestseite wurde ein dritter Flügel errichtet, und im Innenhof entstand eine offene Galerie mit Mittelrisalit. Im ersten Viertel des 19. Jahrhunderts erfolgte eine erste Reduktion der Anlage im Zuge eines massiven Umbaus, der aufgrund von Baufälligkeit nötig geworden war. Im Anschluss daran wurde sie ab 1830 zu einem klassizistischen Schloss umgestaltet. Durch Abbruch des Bergfrieds und der östlichen Hälfte des Palas erhielt Boetzelaer seine heutige Größe, und durch Einbau eine Dampfzentralheizung in den 1920er Jahren hielt erstmals „moderne Technik“ Einzug in die Gebäude. Nachdem 1978 die Überreste in den Besitz der Freiherren von Wendt übergegangen war, erfolgten ab 1997 Sicherungsmaßnahmen und teilweise Wiederaufbauarbeiten, die 2003 abgeschlossen wurden. Text aus Wikipedia Burg Moyland  (Klick für Video) Die Schlossanlage besteht aus einem geschlossenen, vierflügeligen Hauptschloss, dem südöstlich Wirtschaftsgebäude vorgelagert sind. Letztere beheimaten heute ein Museumscafé, die Museumsverwaltung und -bibliothek sowie Räume für Wechselausstellungen. Das zweigeschossige Hauptgebäude aus Backstein präsentiert sich im historisierenden Tudorstil mit einem Zinnenkranz auf Kragsteinen. Die vier Geschosse des einstigen Bergfrieds an der Südost-Ecke des Hauptschlosses werden seit 2008 durch einen polygonalen Helm mit Laterne bekrönt. An den drei übrigen Ecken des Schlosses stehen hufeisenförmige Türme mit drei Geschossen. Die südöstlichen Seite des Schlosses wird durch einen Torbau gebildet, der von außen durch zwei polygonale Türmchen mit Spitzhelmen und hofseitig durch zwei schlanke Rundtürmchen flankiert wird. Im Obergeschoss des Flügels befindet sich der sogenannte Zwirnersaal, der unter anderem für Konzerte genutzt wird. Schlosspark  In der Zeit von Juli 1995 bis Mai 1997 wurde unter der Leitung von Gustav und Rose Wörner der Schlosspark samt seinem alten Baumbestand und seinen Eichen- und Lindenalleen restauriert, so dass er heute sein Aussehen des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts wiedergibt. Der Urheber der ursprünglichen Entwürfe ist nicht bekannt, doch wurden sie in den 1830er/1840er Jahren unter den Familie Steengracht angefertigt. Bewohner und Besitzer  1307 wird erstmals ein mit Gräben und Wällen befestigter Hof namens Moyland urkundlich erwähnt. In jenem Jahr nahm der Geistliche und spätere Archidiakon von Lüttich, Jakob van den Eger, die Anlage von Graf Otto von Kleve in Erbpacht. Der Lehrer der gräflichen Kinder nannte sich in der Folgezeit daraufhin  mehrmals auch von Moyland. 15 Jahre später wechselte der Hof durch Verkauf in den Besitz von Roland von Hagedorn, dem gegenüber Dietrich VIII. von Kleve das Lehen 1339 erneuerte. In der entsprechenden Urkunde ist erstmals von einer Burg Moyland die Rede. Bis in die zweite Hälfte des 17. Jahrhunderts folgten durch Erbschaften häufige Besitzerwechsel, die erst 1662 ein Ende nahmen, als der brandenburgische Generalfeldmarschall Alexander von Spaen die mittelalterliche Anlage kaufte. Text aus Wikipedia

Haus Aspel  (Klick für Video)

Haus Aspel ist ein Schloss im Reeser Stadtteil Haldern im Kreis Kleve, das seit 1850 im Besitz der Töchter vom heiligen Kreuz ist und als Kloster genutzt wird. Die Anlage war für fast 100 Jahre im Besitz der Familie von Wittenhorst-Sonsfeld, welche die seinerzeit ruinierten Gebäude 1722 neu errichten ließ. Im 19. und 20. Jahrhundert erweitert und modernisiert, besteht der heutige Gebäudekomplex aus barocken und neobarocken Wohngebäuden sowie einer neugotischen Klosterkirche. Die Burg Aspel gehörte zu den frühesten Anlagen im Rheinland. Sie wurde in dem zwischen 1020 und 1024 entstandenen Werk De diversitate temporum des Mönchs Alpert von Metz erstmals erwähnt. Gegen Ende des 13. Jahrhunderts verlor die Burg Aspel allmählich die militärische Bedeutung für Kurköln und diente anschließend oft als Pfandobjekt. Erste Abbrüche der Anlage in Aspel geschahen im Jahr 1444. Weitere kamen 1470 hinzu, als der Klever Herzog Johann I. der Stadt Rees erlaubte, 200 Basaltsteine von der verfallenen Burg zum Bau des Mühlenturms der Stadtmauer zu verwenden. Während die Aspeler Hauptburg immer mehr verfiel, wurde die Vorburg ausgebaut. Seit 1405 war dort ein steinernes Haus bezeugt, das als Lehen vergeben wurde. Zu den zwischen 1470 und 1570 bezeugten Bewohnern zählten die Herren von Töven, Lychendorp, Hasselt, Dugelen und Schriek. An die Familie von Töven erinnert noch heute ein Landstreifen zwischen dem Aspeler Meer, dem Schmalen Meer und der Landstraße zwischen Rees und Wesel, der Tövener Feld genannt wird. 1845 zog von Bernuth mit seinem Landratsamt nach Wesel und verkaufte Haus Aspel am 4. Oktober 1850 an den Orden der Töchter vom heiligen Kreuz, der dort am 10. März 1851 seine erste deutsche Niederlassung eröffnete. Text aus Wikipedia

Schloss Wissen  (Klick für Video)

In der Urkunde von 1372 wird neben der Kernburg auch eine Vorburg genannt, was auf die damalige stattliche Größe der Anlage hindeutet. Wahrscheinlich wurde die Anlage erst kurz zuvor gebaut. Vermutet wird, dass sich das heutige Schloss Wissen aus einer Turmhügelburg entwickelt hat. Darauf deutet das dicke Mauerwerk des Haupthauses hin, das wahrscheinlich aus einem dreigeschossigen, hausartigen Wohnturm gewachsen ist. Als Zeugen des 14. Jahrhunderts können zwei Fassaden der Vorburg und der Sockel des Dicken Turmes angesehen werden. Die Schlossanlage wurde im Laufe der Jahrhunderte viermal grundlegend um- und ausgebaut, jedes Mal dem damaligen Zeitgeschmack entsprechend. Vermutlich noch vor 1500 erfuhr das Haupthaus durch Anbau von drei Flügeln eine Erweiterung zu einer geschlossenen Vierflügelanlage mit kleinem Innenhof und Eckwarten. Vor 1550 wurde im Bereich des heutigen Schlossparks ein wuchtiger Turm errichtet, der jedoch nicht mehr erhalten ist. An seiner Stelle steht heute eine Orangerie. Franz von Loë ließ um 1550 nach seiner Hochzeit mit Sophia von Nesselrode die Burg im Stil der frühen Niederländischen Renaissance umbauen und deren Äußeres durch zahlreiche Treppengiebel und Erkertürmchen umgestalten. Nachdem hessische Truppen das Schloss im Dreißigjährigen Krieg unter Hauptmann Feldtfenger 1641 geplündert hatten, ließen Johann Adolph von Loë und seine Frau Maria Anna von Wachtendonk ab 1739 die Vorburg im barocken Stil umgestalten. Der Ostflügel wurde mit dem heutigen, steilen Satteldach neu errichtet und der barocke Torbau errichtet. Über der Tordurchfahrt finden sich die Wappen ihrer Bauherren. Die zu ihr führende hölzerne Zugbrücke wurde zeitgleich durch eine steinerne Bogenbrücke ersetzt. Die Bauarbeiten waren nach 1740 beendet. Zwischen 1760 und 1770 wurde die Anlage zu einem schlichten, barocken Landschloss nach französischem Vorbild umgebaut. Bauherren waren Franz Karl von Loë und seine Frau Alexandrine, geborene Gräfin von Hor(r)ion. Dabei wurden sämtliche architektonischen Elemente des 16. Jahrhunderts entfernt, und das Mauerwerk aus Backstein erhielt einen weißen Verputz. Darüber hinaus wurden die Bauten mit einem Mansardendach versehen, und ein Großteil der heute noch erhaltenen Parkanlagen angelegt. Den dortigen Turm aus dem 16. Jahrhundert ließ der Schlossherr abreißen. Während der Arbeiten wurde auch der Dicke Turm der Vorburg bis auf eine Höhe von etwa zwölf Metern abgetragen. 1766 erfolgte die Weihe einer neuen Hauskapelle. Unter Graf Maximilian August von Loë und seiner Frau Therese, geborene Gräfin von Arco-Zinneberg, kam es zu einer Rückführung der Architektur zum Vorbild des Mittelalters. In den Jahren 1876 bis 1886 wurde unter Leitung des Kölner Baumeisters Vincenz von Statz ein Umbau des Schlosses im Stil der Neugotik vorgenommen: Der weiße Putz wurde entfernt und die Gebäude mit einem neuen Satteldach und Treppengiebeln versehen. Auch baute man den Dicken Turm nach alten Zeichnungen wieder auf. Während der Umgestaltung der Schlossanlage wurde auch eine neugotische Kapelle errichtet. Mit der malerischen Ausgestaltung wurde Eduard von Steinle, der mit Statz befreundet war, beauftragt. Im Gegensatz zur vorherigen Hauskapelle, die fortan als Sakristei diente, stand diese neue Kapelle auch der Bevölkerung aus der Umgegend zur Verfügung. Die neugotische Umgestaltung fand unter Friedrich von Loë und seiner Frau Paula ihren Abschluss. Text aus Wikipedia

Schloss Wittringen  (Klick für Video)

Schloss Wittringen steht auf einer nahezu rechteckigen Schlossinsel, die über eine Brücke mit der westlich davon gelegenen, kleineren sogenannten Vogelinsel  verbunden ist. Beide sind von einer gemeinsamen, breiten Gräfte umgeben, die sich im Süden zu einer Teichanlage vergrößert. Auf der Vogelinsel stand früher  vermutlich eine befestigte Motte, die als Vorgängeranlage des heutigen Schlosses gesehen werden kann. Auf der größeren der beiden Inseln, dem Standort der heutigen Schlossanlage, stand einst die Vorburg, eine Pfahlrost-Gründung, die von starken Wehrmauern  umgeben war. Im Norden steht ein zweigeschossiges Fachwerkhaus mit ziegelgedeckten Satteldach. Es handelt sich dabei um das nach alten Unterlagen  originalgetreu wiedererrichtete, ehemalige Herrenhaus. Ihm schließt sich östlich ein eingeschossiger Torbau aus dem Jahr 1706 an, zu dessen rundbogigem Portal  mit Hausteinfassung eine rekonstruierte Zugbrücke führt. Über seinem Torbogen findet sich in einem Dreiecksgiebel ein Wappenstein. Im Inneren befand sich im  Jahr 1850 noch eine Schlosskapelle mit einem kleinen tragbaren Hausaltar, den die Eigentümerfamilie Anfang des 20. Jahrhunderts nach Schloss Kalbeck bei Goch  verbringen ließ. Sowohl das Fachwerkgebäude als auch der Torbau stehen auf den Fundamenten von mittelalterlichen Vorgängerbauten. An der Ostseite der Insel steht das im Stil des Historismus gehaltene Hauptgebäude aus Backstein mit zwei wuchtigen Rundtürmen an den westlichen Ecken. Es  handelt sich bei ihm um eine Neuschöpfung aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Besonders bemerkenswert sind sein hofseitiger Bogengang im Erdgeschoss,  die historisierenden Staffelgiebel sowie die langgezogene Balustrade im ersten Geschoss. Das Fachwerkgebäude beherbergt seit 1928 das Museum der Stadt Gladbeck mit naturkundlichen, bergbau- und stadtgeschichtlichen Sammlungen. Im  Hauptgebäude hat ein Restaurant Platz gefunden. Gleichzeitig befindet sich dort ein Trauzimmer des Gladbecker Standesamts.   Die Vogelinsel eröffnete nach Total-Umbau im Jahr 2005 wieder ihre Pforten und zeigt Papageienvögel sowie andere Exoten. Ein dem Herrenhaus im Südwesten  anschließender Fachwerkbau von 1950 mit einem kleinen Schau-Aquarium war zuvor 2004 abgerissen worden.   Text aus Wikipedia

Colonia Ulpia Traiana (Xanten)  (Klick für Video)

Die Colonia Ulpia Traiana war etwa 73 Hektar groß, hatte rund 10.000 Einwohner und war eine der zentralen Städte der Provinz Niedergermanien. An der Ostseite der Stadt lag an einem heute verlandeten Seitenarm des Rheins (heute Parkplatz) der bislang nicht ausgegrabene Hafen der Stadt Die Versorgung der Stadt mit frischem Wasser erfolgte über Grundwasser-Brunnen, Becken zum Auffangen von Regen und ein Aquädukt, während die Abwässer über ein unterirdisches Kanalisationssystem in den Rheinarm geleitet wurden. Neben dem Hafen verfügte die Stadt über überdachte Bürgersteige, eine Herberge, einen Tempel am Hafen, den Capitolstempel, einen Matronentempel, ein Forum, ein Amphitheater und eine große Thermenanlage.  Am 14. September 1973 beschloss der Landschaftsausschuss des Landschaftsverbands Rheinland (LVR) die Einrichtung des Parks auf dem Areal der ehemaligen  Colonia, für den im folgenden Monat der LVR als Träger eingesetzt wurde. Der Aufbau des Parks begann wenig später in der Umgebung des Amphitheaters, während die übrigen Flächen noch bis 1974 Landwirtschaftlich genutzt wurden. Der südöstliche 6 ha große Teil des Park wurde schließlich nach vier Jahren am 8. Juni 1977 eröffnet. Text aus Wikipedia
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Im Münsterland und am Niederrhein finden sich viele Schlösser und Burgen, wobei gerade die Wasserburgen typisch für die vergleichsweise flache Landschaft sind. Hier  werden Schlösserträume wahr. Wildromantisch, repräsentativ, imposant oder Kleinode inmitten herrlicher Natur. Das Münsterland ist die Region der 100 Schlösser. Nachfolgend die Objekte, die ich bereits besucht habe. Nein, nein nicht immer mit dem Fahrrad. Es wäre zu viel vom Fahrrad verlangt. Dafür hat ein Hobbyfilmer doch zu umfangreiches Gepäck. Ein Mausklick auf (Klick für Video) führt zur Video-Seite der hier aufgeführten Burgen und Schlösser. Viel Spaß.  
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